Mathematische Phänomene

FU Berlin

Bild Isokaeder

Hier werden faszinierende Phänomene aus Mathematik anhand von anschaulichen Exponaten und Postern erkläutert.

Zum Beispiel der Pacioli-Ikosaeder: Der italienische Mathematiker Luca Pacioli hat im 15. Jahrhundert einen interessanten Zusammenhang zwischen dem goldenen Schnitt und den platonischen Körpern entdeckt. Er fand heraus: Wenn man drei deckungsgleiche Rechtecke nimmt, deren Seiten im Verhältnis des goldenen Schnitts stehen, und diese Rechtecke sich gegenseitig orthogonal durchdringen, dann spannen die Ecken des so entstehenden Gebildes ein Ikosaeder auf. Will man diese Beobachtung nun Beweisen, benötigt man nur den Satz von Pythagoras.

Oder das Geburtstagsparadoxon: Dieses Beispiel aus der Wahrscheinlichkeitstheorie zeigt, dass wir zufällig eintretende Ereignisse manchmal ziemlich falsch einschätzen. Das Paradoxon dreht sich um die Frage, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass in einer Schulklasse von 23 Schülern zwei Kinder am gleichen Tag Geburtstag haben. Obwohl es 365 Tage im Jahr gibt, liegt die Wahrscheinlichkeit für zwei Geburtstage an einem Tag wesentlich höher als 1/365 – nämlich bei über 50%.

Außerdem können Sie die größte, bekannte Primzahl in einem mehrbändigen Buch nachlesen, die vierte Dimension erforschen oder unmögliche Figuren und optische Täuschungen erleben. Ein Ausflug in die Besonderheiten der Mathematik.


Stand: 18.04.2012 Logo des Tages der Mathematik 2012